Metallische Additive Fertigung: vom Pre- bis zum Postprocessing

Präsenz-Veranstaltung im Produktionstechnischen Zentrum Berlin

Additive Fertigungsverfahren eröffnen Unternehmen grundlegend neue Gestaltungsspielräume für ihre Produkte. Die fortschreitende Industrialisierung additiver Prozesse ermöglicht es, hochkomplexe Geometrien in Serie zu fertigen. Aus unserer langjährigen Zusammenarbeit mit Industriepartnern wissen wir jedoch, dass in den seltensten Fällen Bauteile nach der Additiven Fertigung die hohen Anforderungen an Oberflächen und Formtoleranzen erfüllen. Um das volle Potenzial der additiven Wertschöpfungskette auszuschöpfen, muss der gesamte Prozess von der digitalen Produktentwicklung über die optimierte Fertigung bis hin zur effizienten Nachbearbeitung durchdacht und abgestimmt werden. Durch gezielte Anpassungen können bereits im Vorfeld Optimierungen vorgenommen werden, welche die Wettbewerbsfähigkeit der additiven Fertigung erhöhen und die Grenzen der Gestaltungsfreiheit erweitern.

Der zweitägige Industrieworkshop »Metallische Additive Fertigung: vom Pre- bis zum Postprocessing« kombiniert fundiertes Forschungswissen mit praxisbezogenen Anwendungskenntnissen und gibt so Antworten auf gegenwärtige Fragestellungen. In interdisziplinären Fachvorträgen werden innovative Ansätze, State-of-the-Art-Technologien und neueste Trends diskutiert. Führungen und Live-Demonstrationen in unserem produktionstechnischen Versuchsfeld helfen, theoretisches Wissen in die Praxis zu überführen.

Unsere Themen:

Wie können konstante Bauteilqualitäten sichergestellt werden? – Einblicke in die Qualitätssicherung und Kontrolle von Oberflächen additiv gefertigter Bauteile

Welche Möglichkeiten zur manuellen und automatisierten Nachbearbeitung gibt es? – Übersicht innovativer Verfahren sowie sicherer Prozesstechnik

Wie gestaltet sich meine Prozesskette? – Gesamthafte Betrachtung zur Automatisierung und Optimierung von AM-Prozessketten

Welche Fertigungsverfahren eignen sich für mein Produkt? – Darstellung der Neuentwicklungen von Technologieführern additiver Fertigungsverfahren

ÜBERBLICK

Veranstaltungstyp Industrieworkshop
Veranstaltungsort Produktionstechnisches Zentrum Berlin
Datum 16. – 17. April 2024
Sprache Deutsch
Teilnahmegebühr 250,– € bis zum 29. Februar 2024, danach 350,– €
PROGRAMM

16. April 2024

13:00

Begrüßung und Einleitung
Prof. Dr. h. c. Dr.-Ing. Eckart Uhlmann, Fraunhofer IPK
13:15 Aufbau einer nachhaltigen Wertschöpfungskette auf Basis der Additiven Fertigung – Trends und Perspektiven 
Prof. Dr. h. c. Dr.-Ing. Eckart Uhlmann, Fraunhofer IPK

13:45

Mittagspause
14:30 CO2-Neutralität wird möglich – Neuerfindung der Kühlung durch metallische additive Großserienfertigung von Hochleistungswärmetauschern 
Holger Sedlak, justairtech GmbH

15:00

Wir machen (3D-)Druck! – Die AM-Strategie der Deutschen Bahn 
Helge Schneevogt, Deutsche Bahn AG
15:30  Kaffeepause

16:00 

Wie das Preprocessing die Zukunft des Additive Manufacturing mitgestaltet
Ceren Altun, Siemens AG

16:30

KI-basierte Erstellung von Produktionsabläufen und deren Automatisierung 
Kai Grunert, PROCEED Labs GmbH

17:00

The Future of AM: AI or Die Casting
Dr. Katharina Eissing, 1000 Kelvin GmbH
17:30 Kaffeepause
17:45 Live-Demonstration im Versuchsfeld 
Prof. Dr.-Ing. Julian Polte, Fraunhofer IPK
19:15 Networking mit Abendessen

17. April 2024

09:00

Good Stitching – Prozesssichere Fertigung mit Multilaser Systemen 
Ulf Flinspach, GE Additive
09:30 Realizing industrial production with Additive ­Manufacturing 
Valentin Blickle, Trumpf SE + Co. KG

10:00

Kaffeepause
10:30 Herausforderungen in der AM-Nachbearbeitungskette bei hochbeanspruchten Gasturbinenteilen
Karl Neuling, Siemens Energy AG

11:00

Effiziente Prozessketten für die Innen- und ­Außenbearbeitung
Dr.-Ing. Christian Schmiedel, Fraunhofer IPK
11:30 Post-processing mittels Nassstrahl-Verfahren: Neue Möglichkeiten für die additive Fertigung
Justin Taylor, Rösler Oberflächentechnik GmbH
12:00  Mittagspause

13:00 

Extreme ISF®: Oberflächenlösungen für additiv gefertigte Metallbauteile – Technologie und Möglichkeiten, Anwendungen und Ergebnisse
Ulli Oberste-Lehn, REM Surface Engineering GmbH

13:30

Industrielle Relevanz von dynamisch-elektrochemischen Methoden für die Nachbearbeitung von 3D-gedruckten Metallbauteilen 
Mag. Dr. rer. nat. Selma Hansal, EGM – Institut für Elektrochemie, Galvanotechnik und Materialchemie Ziviltechniker GmbH

14:00

Schlussworte 
Prof. Dr.-Ing. Julian Polte, Fraunhofer IPK
14:30 Ende der Veranstaltung
ZIELGRUPPE

Eine Veranstaltung für

Anwender*innen und Entwickler*innen additiver Fertigungstechnologien sowie Nachbearbeitungsverfahren