PTK 2019: Digital Integrierte Produktion: Lösungen aus Berlin/Brandenburg

25.3.2019

Fraunhofer IPK und IWF der TU Berlin laden vom 12. bis 13. September 2019 zum XVI. Internationalen Produktionstechnischen Kolloquium (PTK) nach Berlin ein. Rund 250 Gäste aus Wirtschaft und Wissenschaft werden erwartet, um branchenübergreifend Digitalisierungstrends und -lösungen für die Produktion zu diskutieren.

Immer noch Vision oder schon Realität? Seit mehr als fünf Jahren ist Industrie 4.0 als Schlagwort allgegenwärtig. Aber in welchem Umfang ist die Digitalisierung tatsächlich in der industriellen Produktion angekommen? Inwieweit prägen digitale Technologien heute schon die Herstellung von Produkten? Und wie verändern sie die damit verbundene interne und externe Wertschöpfung von Unternehmen? Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie sich deutsche Fertigungs- und Entwicklungs­fähigkeiten im internationalen Wettbewerb be­haupten können: gegenüber der starken Dynamisierung der Digitalisierung im Produktionsbereich in China, die mit der Strategie »Made in China 2025« konsequent vorangetrieben wird, und gegenüber der disruptiven Umgestaltung der Produktion in den USA, wo Internet der Dinge und Künstliche Intelligenz die Grundlage für »Manufacturing as a Service« liefern.

Antworten auf diese Fragen gibt das PTK 2019. Unter dem Motto »Digital Integrierte Produktion – Lösungen aus Berlin/Brandenburg« zeigt die Konferenz, mit welchen innovativen Technologien, Methoden und Geschäftsmodellen die digitale Transformation schnell und kostengünstig gelingt. Hersteller, Entwickler, Anwender und Forscher präsentieren neueste Industrie-4.0- und IoT-Lösungen für Engineering, Fertigung und Montage. Keynote Speaker von BMW, Faurecia, Festo und Siemens erläutern aktuelle Strategien, mit denen ihre Unternehmen die Herausforderungen der digitalen Produktion managen. In mehreren parallelen Fachsessions berichten Referenten aus dem Maschinen- und Anlagenbau, der Automobil- und Zulieferindustrie, der Elektro- und Energietechnik sowie der Luft- und Raumfahrt, wie Herstellungsverfahren, allen voran additive Technologien, die durchgehende Digitalisierung ganzer Prozessketten unterstützen. Sie stellen erfolgreiche Praxisbeispiele für den Einsatz von KI-Methoden und digitalen Zwillingen vor und diskutieren gemeinsam mit Expertinnen und Experten anderer Großunternehmen, KMU und Start-ups, wie sie Augmented, Mixed und Virtual Reality in ihre Produktion einbinden oder welche Data-Analytics-Werkzeuge sie als Basis für ein intelligentes Datenmanagement nutzen. Die Konferenz zeigt außerdem, welche Potenziale Berlin/Brandenburg als neuer Hot Spot der Digitalisierung bietet und wirft einen Blick auf die Lern- und Arbeitswelt 4.0.