Ein Blick in die Zukunft: Die Nacht der Ideen

20.5.2016

Gemeinsam mit seinem Partnerunternehmen MusterFabrik Berlin wird das Fraunhofer IPK am 3. Juni von 19.00 bis 3.00 Uhr während der Nacht der Ideen einen Blick in die Zukunft wagen. Die Veranstaltung im Maison de France am Kurfürstendamm 211, organisiert von der Französischen Botschaft in Berlin, bietet Intellektuellen, Schriftstellern, Künstlern und Wissenschaftlern Raum, sich in unterschiedlicher Weise mit dem Thema Zukunft zu befassen. Fraunhofer IPK und MusterFabrik Berlin nutzen diese Chance, um Besuchern aus Berlin und Umgebung aufzuzeigen, wie zerstörte und verloren geglaubte Kulturgüter mit Hilfe der Rekonstruktionstechnik der Menschheit in der Zukunft wieder zugänglich gemacht werden können.

Die Frage nach der Zukunft zieht sich durch alle wissenschaftlichen und künstlerischen Disziplinen. Umso wichtiger ist es, verschiedenen Ansätzen eine Plattform zum Ideenaustausch zu bieten. Dr. Bertram Nickolay, Leiter der Abteilung Sicherheitstechnik am IPK, hat die Einladung zu diesem besonderen Abend dankend angenommen: »Ich freue mich sehr darüber, dass unsere Methoden der Rekonstruktionstechnik das Interesse der Französischen Botschaft geweckt haben, was uns die Gelegenheit gibt, in einen interdisziplinären Austausch zu treten.« Die Liste der angekündigten Gäste (www.nachtderideen.de/gaeste) lässt erwarten, dass es hierfür viele spannende Möglichkeiten geben wird.

Neben den Visionen der Referenten lebt die Nacht der Ideen auch von den Gästen und ihren Vorstellungen der Zukunft. Gemeinsam mit seinem Forschungsteam und der MusterFabrik Berlin veranschaulicht Dr. Nickolay, wie mittels moderner Rekonstruktionstechnik Bruchstücke von seltenen Glasmosaiken virtuell zusammengesetzt werden können. Dabei können die Besucher an einem Touchtable selbst aktiv werden und erleben, wie kompliziert die Arbeit von Archäologen und Restauratoren sein kann und wie sie moderne Technik heute und in Zukunft unterstützt.

Über die MusterFabrik Berlin

Die mit dem Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik IPK als Partner entwickelten Lösungen werden in der MusterFabrik Berlin zu Assistenzsystemen der digitalen Rekonstruktion von beschädigten Fragmenten weiter entwickelt und auf kundenspezifische Anwendungen – wie beispielsweise für das Historische Archiv der Stadt Köln und die Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek in Hannover – appliziert. Mit dem Projekt zur digitalen Rekonstruktion von Glasmosaik-Fragmenten begeben sich MusterFabrik Berlin und Fraunhofer IPK auf den Weg von der zweidimensionalen (2D-) zur quasi-mehrdimensionalen (2,5D-) Rekonstruktion von Kulturgütern.

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© Fraunhofer IPK

Über das Fraunhofer IPK

Das Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik IPK betreibt ange­wandte Forschung und Entwicklung für die gesamte Bandbreite industrieller Aufgaben – von der Produktentwicklung über den Produktionsprozess und die Wiederverwertung von ­Produkten bis hin zu Gestaltung und Management von Fabrikbetrieben. Zudem legt das Institut besonderen Wert darauf, produktionstechnische Lösungen auch über den industriellen Bereich hinaus anwendbar zu machen, etwa in den Feldern Verkehr und Sicherheit.