Bewertung von Imperfektion beim Widerstandspunktschweißen

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Der Einsatz von hochfesten Stählen im Karosseriebereich des Automobilbaus hat während der letzten Jahre stark zugenommen. Die Ursachen für den Einsatz dieser Stähle liegen in dem Potenzial dieser Materialien zur Gewichts- und Kostenreduzierung bei gleichzeitiger Erhöhung der Fahrgastsicherheit.

Hochfeste Stähle zeigen allerdings massive Eigenschaftsänderungen während des Fügens, hauptsächlich bedingt durch den enormen Wärmeeintrag in das Bauteil, verbunden mit hohen Aufheiz- und Abkühlraten. Wird, wie in der Praxis üblich, erst nach dem Umformen geschweißt, treten auch bei pressgehärteten Stählen im Schweißgut und der Wärmeeinflusszone folgenreiche Gefügeveränderungen ein.

In diesem Projekt wird eine Testmethode entwickelt, um die Verarbeitungssicherheit von hochfesten Stählen zu verbessern und Rissbildung zu vermeiden. Hierbei kommt neben experimentellen Versuchen auch numerische Simulation zum Einsatz.