Fraunhofer IPK

Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik

Smarte Produkte und ihr Einfluss auf Geschäftsmodelle, Zusammenarbeit, Portfolios und Infrastrukturen

Diese Studie von Fraunhofer IPK, CONTACT Software und VDI nimmt sich die Beantwortung einiger grundlegender Fragen zu Smart Industrial Products vor. Wie viele Unternehmen bieten bereits Smarte Produkte an? Wie viele bereiten dieses vor oder sehen davon ab? Welche Veränderungen sind in den Geschäftsmodellen zu erwarten? Wie konsequent werden Smarte Produkte und die integrierten Services umgesetzt? Wie verändert sich die Kommunikation mit den Kunden? Und welche Motivation steht hinter dem Vertrieb Smarter Produkte für die Unternehmen?

Smarte  Produkte  weisen  eine  zunehmende  Marktdurchdringung  auf.  Mehr  und  mehr  Produkte verbinden sich über Kommunikationsnetzwerke mit Mobilgeräten und Cloud-Systemen.  Immer  häufiger  bestehen  die angebotenen Leistungen nicht mehr aus reinen  Hardware-  und  Softwarebestandteilen,  sondern  integrieren  Dienstleistungen  und  Services auch dritter Anbieter.

Smarte Produkte ermöglichen somit einen kontinuierlichen, wechselseitigen Austausch zwischen dem produktentwickelnden bzw. -betreibenden Unternehmen und dessen Produkten im Feld. Beispielsweise können durch die durchgehende Kommunikation Sensordaten vom Produkt an das Unternehmen zurückgespielt werden. Andersherum kann das Unternehmen Aktualisierungen der im Produkt implementierten Softwarekomponenten vornehmen, um z.B. neue Funktionen einzuführen oder bestehende zu verändern. Beispiele für Smarte Produkte sind: Fahrzeuge im Car-Sharing, Smartphones, Smart Home Systeme, Fertigungssysteme und zahlreiche weitere.

Smarte Produkte sind ein Thema für die Industrie, das konnte in der Studie deutlich nachgewiesen werden: unabhängig von den Branchen bestätigen 87% der Befragten, sich mit dem Thema zu beschäftigen, etwa die Hälfte betreibt bereits Smarte Produkte.

In den Unternehmen wird davon ausgegangen, dass durch die Etablierung Smarter Produkte die Breite des Angebotsportfolios steigen wird. Dies ist nachvollziehbar und wird durch die erfahrenen Unternehmen bestätigt: die in den Vordergrund rückenden Softwarebestandteile und produktbezogenen Dienstleistungen lassen Variationen leichter zu, als klassische Hardwarekomponenten.

Lesen Sie mehr dazu in der Studie: Smart Industrial Products (kostenloser PDF-Download, 12,2 MB).

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Pascal Lünnemann
Telefon: +49 30 39006-188
E-Mail: Pascal Lünnemann