Fraunhofer IPK

Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik

Reinigungs- und Strahlverfahren

Die Strahlverfahrenstechnik stellt eine sehr flexible und vielseitig einsetzbare Fertigungstechnologie dar. Die Anwendungsgebiete reichen vom einfachen Reinigen über das Entgraten und gezieltes Einbringen von Eigenspannungen (Shot peening) bis hin zum präzisen Trennen unterschiedlichster Werkstoffe. Besonders durch die rückstandsfreie, trockene und substratschonende Oberflächenbearbeitung mittels CO2-Strahlen und das immer scharfe Werkzeug beim Wasserstrahlschneiden haben diese beiden Strahlverfahren in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Schwerpunkt unserer Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sind das Strahlen mit festem Kohlendioxid, das Druckluftstrahlen mit beständigen Strahlmitteln sowie das Wasserhochdruck- und Wasserabrasivstrahlen, wofür ein optimal ausgestatteter Maschinenpark mit modernster Anlagentechnik genutzt wird.

Unsere Themen und Schwerpunkte

Strahlen mit festem Kohlendioxid

Das Strahlen mit festem Kohlendioxid hat sich in den letzten Jahren in unterschiedlichen Anwendungsfeldern etabliert. Grund dafür sind die vielen Vorteile des Verfahrens wie die schädigungsfreie Bearbeitung eines großen Werkstoffspektrums und die Sublimation des Strahlmittels.

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Reinigen mit komprimierten Kohlendioxid

Die meisten Zwischenprodukte und Bauteile aus industrieller Fertigung müssen vor der Weiterverarbeitung oder dem Verkauf von Produktionsrückständen gereinigt werden. Dazu werden heute vorwiegend nasschemische und wässrige Verfahren eingesetzt. Ein alternatives Reinigungsmittel stellt komprimiertes Kohlendioxid dar.

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Strahlverfahrenstechnik

Strahlen ist ein Fertigungsverfahren, bei dem Strahlmittel (als Werkzeuge) in Strahlgeräten unterschiedlicher Strahlsysteme beschleunigt und zum Aufprall auf die zu bearbeitende Oberfläche eines Werkstücks (Strahlgut) gebracht werden [DIN 8200].

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Wasserstrahlschneiden

Wasserstrahlschneiden wird in den verschiedensten Bereichen der industriellen Fertigung eingesetzt und etabliert sich aufgrund seiner Eigenschaften zunehmend als Ergänzung zu konventionellen Fertigungsverfahren. Die Bearbeitungsaufgaben reichen vom Bohren über Entgraten bis hin zum Reinigen und Recycling.

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