Herzstück des Aufprallprüflabors ist eine Prüfkanone, die aus einem Druckluftbehälter und einem angeflanschtem Lauf besteht. Diese wird mittels eines Druckluftventils ausgelöst und kann Projektile mit einem Durchmesser von bis zu 300 mm beschleunigen.
Die Projektilgeschwindigkeit wird über eine Laserlichtschranke aufgenommen, zwei Hochgeschwindigkeitskameras filmen den Moment des Aufpralls. So können anschließend die verursachten Schäden visuell beurteilt und fotografisch dokumentiert werden.
Getestet werden können vollständige Maschinentüren und -fronten sowie komplette Verkleidungen. Normproben messen oft 450x450 mm, jedoch können auch Maschinentüren mit mehreren Metern Durchmesser getestet werden.
Unser Angebot
Im Rahmen von bilateralen Forschungsprojekten bieten wir folgende Leistungen an:
- flexible Versuche, auch für große oder spezielle Bauteile,
- Versuche bei Temperaturen bis -25 °C,
- eigene Projektilhalterherstellung, passgenau für Ihre Anforderungen dank Additiver Fertigung,
- aussagekräftige Dokumentation, inklusive Hochgeschwindigkeitsaufnahmen,
- wissenschaftliche Betreuung von der Planung bis zur Durchführung.
Tests in Anlehnung an DIN- und ISO-Normen
In gemeinsamen Forschungsprojekten testen wir trennende Schutzeinrichtungen für verschiedene Anwendungen.
Einsatzbereiche:
- Werkzeugmaschinen
- Frontscheiben für Schienenfahrzeuge
- Forstmaschinen
Tests in Anlehnung an folgende Normen:
- DIN EN 15152
- DIN EN ISO 11850
- DIN EN ISO 14120
- DIN EN ISO 16089
- DIN EN ISO 16090-1
- DIN EN ISO 19085-1
- DIN EN ISO 23125