AddiCut: Additive Fertigung eines optimierten Fräswerkzeuges

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Ziel des Projekts war die Optimierung eines Fräswerkzeuges unter Berücksichtigung des hohen Freiheitsgrades bei der additiven Fertigung. Durch die Potenziale der additiven Fertigung können komplexe Kühlstrukturen bis hin zu internen Werkzeugkühlkonzepten ohne Kühlmittelaustritt ermöglicht werden. Des Weiteren ist eine Massenreduktion zur Verringerung des Massenträgheitsmoments umsetzbar. Im Zuge des Projekts wurde ein konventionelles Fräswerkzeug digitalisiert, topologieoptimiert und anschließend eine Geometrieoptimierung mit einem parametrischen Modell durchgeführt. Abschließend wurde das erstellte Werkzeugkonzept mittels Selektivem Laserstrahlschmelzen gefertigt. Nach der erfolgreichen Endbearbeitung des Rohkörpers wurde der Fräskopf im realen Fräsprozess erprobt und hinsichtlich seiner Bauteil- und Prozesseigenschaften klassifiziert.