Österreichische Außenministerin zu Gast am Fraunhofer IPK
Bevor sie am Freitag, den 16. Januar 2026, mit ihrem deutschen Amtskollegen Johann Wadephul zusammentraf, besuchte die Außenministerin der Republik Österreich, I. E. Beate Meinl-Reisinger, das Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik IPK. Im Mittelpunkt ihres Besuchs standen aktuelle Forschungsarbeiten für eine zukunftsfähige Produktion.
Begrüßt wurde Außenministerin Meinl-Reisinger durch den stellvertretenden Institutsleiter Prof. Dr.-Ing. Julian Polte, den Leiter des Geschäftsfelds Automatisierungstechnik Prof. Dr.-Ing. Jörg Krüger sowie den Geschäftsführenden Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Offene Kommunikationssysteme FOKUS, Prof. Dr. Manfred Hauswirth. Die Ministerin, Botschafter Dr. Alexander Marschik und weitere Delegationsmitglieder des Außenministeriums und der Österreichischen Botschaft erhielten zunächst Einblicke in die Arbeit der Fraunhofer-Gesellschaft und ihrer Institute in der Hauptstadtregion. Anschließend wurden in mehreren Live-Demonstrationen unter anderem neue Ansätze der Produktionsassistenz vorgestellt, bei denen Mensch, Maschine und digitale Assistenzsysteme eng vernetzt zusammenarbeiten, um hochvariable Fertigungsprozesse effizient und robust zu gestalten.
Ein Highlight war das Reallabor ReTraNetz-BB, in dem hochflexible Fertigungslösungen für die Herstellung elektrischer Antriebe erforscht werden. Mit innovativen Technologien für Mensch-Roboter-KI-Kollaborationen werden hier zentrale Herausforderungen der Fahrzeug- und Zulieferindustrie im Kontext der Mobilitätswende adressiert. Abgerundet wurde der Besuch durch Einblicke in Fertigungsverfahren für die Quantenkommunikation sowie in die hochpräzise Fertigung von Medizintechnikkomponenten. Beide Beispiele zeigen, welche Schlüsselrolle moderne Produktionstechnologien für die Gewährleistung sicherer Datenübertragungen bis hin zu einer patientennahen Medizintechnik spielen.
„Der Besuch von Außenministerin Beate Meinl-Reisinger unterstreicht die Bedeutung anwendungsnaher Forschung für die internationale Wettbewerbsfähigkeit und die technologische Souveränität moderner Industriestandorte,“ so Prof. Julian Polte. „Er ist außerdem Ausdruck der langjährigen Zusammenarbeit unseres Instituts mit der Österreichischen Botschaft in Berlin, die wir auch in Zukunft fortsetzen werden.“
Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik