Smart Hybrid Prototyping

Eine schnelle und effiziente Lösung zur Evaluation mechatronischer Produkte in den frühen Entwicklungsphasen bietet die Smart Hybrid Prototyping (SHP) Technologie der Technischen Universität Berlin. Sie stellt eine Zwischenstufe zwischen dem digitalen und dem physikalischen Prototypen dar. Im Besonderen ermöglicht sie es, mechatronische Produkte multimodal zu erleben. Dadurch wird der Mensch stärker bei der Absicherung des Gesamtsystems einbezogen.

Das Wirkprinzip der SHP-Technologie wurde anhand einer PKW-Heckklappensimulation demonstriert. Dabei wird der Weg von den CAx-Modellen hin zu hybriden Prototypen demonstriert. Den smarten Ansatz zeichnet unter Anderem der Verzicht auf komplexe und dem entsprechend teure Allgemeinlösungen für die Entwicklung hybrider Prototypen zugunsten schneller, kostengünstiger, produktspezifischer Lösungen aus. Durch den Einsatz aktiver Force Feedback Geräte ist eine funktionale Absicherung am hybriden Prototyp in Maßstab eins zu eins möglich.

Weiterhin kann mit Hilfe der Smart Hybrid Prototyping Technologie das Testen von Produktfunktionen modular zusammengesetzt werden und dabei auf den verschiedenen Ebenen von Mechanik, Elektronik und Software unabhängig voneinander oder auch als Gesamtsystem erlebt werden.

Ausgewählte Referenzen

Virtual Modification of Aircraft Cabins

Im öffentlich geförderten Projekt Virtual Modification of Aircraft Cabins (VMOD) wird das Ziel der Optimierung des Produktentstehungsprozesses im Flugzeuginterieur-Unikatbau verfolgt.

Smart Factory

Auf dem Weg zur Industrie 4.0 gilt es, neue Methoden, Konzepte und Technologien zu erproben. Zu diesem Zweck hat das Fraunhofer IPK die Demozelle »Smarte Fabrik 4.0« entwickelt.

Virtuelle Inbetriebnahme mit SHP

Die Erleichterung des Produktentstehungsprozesses von Fertigungssystemen mittels virtueller Techniken ist das primäre Ziel des Forschungsprojektes VIB-SHP.