Fraunhofer IPK

Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik

Fraunhofer-Gesellschaft

Forschen für die Praxis ist die zentrale Aufgabe der Fraunhofer-Gesellschaft. Die 1949 gegründete Forschungsorganisation betreibt anwendungsorientierte Forschung zum Nutzen der Wirtschaft und zum Vorteil der Gesellschaft. Vertragspartner und Auftraggeber sind Industrie- und Dienstleistungsunternehmen sowie die öffentliche Hand.

Die Fraunhofer-Gesellschaft betreibt in Deutschland derzeit 67 Institute und Forschungs-
einrichtungen. Rund 23 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, überwiegend mit natur- oder ingenieurwissenschaftlicher Ausbildung, erarbeiten das jährliche Forschungsvolumen von
2 Milliarden Euro. Davon fallen rund 1,7 Milliarden Euro auf den Leistungsbereich Vertragsforschung. Über 70 Prozent dieses Leistungsbereichs erwirtschaftet die Fraunhofer-Gesellschaft mit Aufträgen aus der Industrie und mit öffentlich finanzierten Forschungs-
projekten. Knapp 30 Prozent werden von Bund und Ländern als Grundfinanzierung beigesteuert, damit die Institute Problemlösungen entwickeln können, die erst in fünf oder zehn Jahren für Wirtschaft und Gesellschaft aktuell werden. Internationale Kooperationen mit exzellenten Forschungspartnern und innovativen Unternehmen weltweit sorgen für einen direkten Zugang zu den wichtigsten gegenwärtigen und zukünftigen Wissenschafts- und Wirtschaftsräumen.

Mit ihrer klaren Ausrichtung auf die angewandte Forschung und ihrer Fokussierung auf zukunftsrelevante Schlüsseltechnologien spielt die Fraunhofer-Gesellschaft eine zentrale Rolle im Innovationsprozess Deutschlands und Europas. Die Wirkung der angewandten Forschung geht über den direkten Nutzen für die Kunden hinaus: Mit ihrer Forschungs- und Entwicklungs-
arbeit tragen die Fraunhofer-Institute zur Wettbewerbsfähigkeit der Region, Deutschlands und Europas bei. Sie fördern Innovationen, stärken die technologische Leistungsfähigkeit, verbessern die Akzeptanz moderner Technik und sorgen für Aus- und Weiterbildung des dringend benötigten wissenschaftlich-technischen Nachwuchses.

Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bietet die Fraunhofer-Gesellschaft die Möglichkeit zur fachlichen und persönlichen Entwicklung für anspruchsvolle Positionen in ihren Instituten, an Hochschulen, in Wirtschaft und Gesellschaft. Studierenden eröffnen sich aufgrund der praxisnahen Ausbildung und Erfahrung an Fraunhofer-Instituten hervorragende Einstiegs- und Entwicklungschancen in Unternehmen.

Namensgeber der als gemeinnützig anerkannten Fraunhofer-Gesellschaft ist der Münchner Gelehrte Joseph von Fraunhofer (1787–1826). Er war als Forscher, Erfinder und Unternehmer gleichermaßen erfolgreich.
 

Erfolgreich im Netzwerk

Die einzelnen Fraunhofer-Institute operieren weitgehend autonom. Sie richten ihre Forschungs-
themen und -profile eigenständig an der Nachfrage des Marktes aus und tragen die Verantwortung für die Akquise von Forschungsaufträgen und Projektmitteln. Doch die Institute sind keine Inseln, die lediglich ein gemeinsames Dach verbindet – sie stehen auf vielfältige Art in Kooperation miteinander. Fachlich verwandte Institute organisieren sich in Forschungs-
verbünden und treten gemeinsam am FuE-Markt auf. Zusätzlich bündeln sie je nach Anforderung unterschiedliche Kompetenzen in flexiblen Strukturen, wie Allianzen und Innovationsclustern. So können ganzheitliche Lösungen aus einer Hand angeboten werden.

Das Fraunhofer IPK ist Mitglied im Verbund Produktion, einem Zusammenschluss von sieben produktionsorientierten Instituten. Das Leistungsspektrum des Fraunhofer-Verbundes Produktion beinhaltet die Nutzung neuester Erkenntnisse aus den Produktions- und Ingenieurwissenschaften sowie der Informatik und deckt den gesamten Produktionsprozess ab.

Außerdem engagiert sich das IPK in den sieben Fraunhofer-Allianzen Advancer, Automobilproduktion, BIG DATA, Generative Fertigung, Numerische Simulation, Reinigungstechnik, SysWasser und Verkehr sowie den Fraunhofer-Innovationsclustern Life Cycle Engineering für Turbomaschinen und Next Generation ID.