Fraunhofer IPK

Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik

01/2003: Benchmarkingtagung 2003 "Benchmarking für den Mittelstand"

Tagung am 30./31. Januar 2003

Erfahrene mittelständische Unternehmen haben bereits erkannt, dass nicht nur Produktmerkmale, sondern auch Prozessgesichtspunkte zunehmend Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit haben. Die Optimierung der eigenen Produkte bzw. interne Arbeitsabläufe ist nicht mehr ausreichend, vielmehr ist eine unternehmensübergreifende Betrachtung bzw. Analyse mit Hilfe von Benchmarkingmethoden erforderlich. Benchmarking ist durch den Vergleich von Prozessen, Produkten oder gesamter Unternehmen ein Instrument zur Aufdeckung ungenutzter Potenziale. Die Tagung bietet Unternehmen und Experten ein Forum, um Kontakte zu knüpfen, von nachhaltigen und in der Praxis umgesetzten Lösungsansätzen zu profitieren, und sich über zukünftige Trends zu informieren. Themenschwerpunkte Benchmarking im Rahmen der Zertifizierung (QS 9000, VDA 6.1) Benchmarking als Bewertungsinstrument von Unternehmensprozessen Ganzheitliches Benchmarking als Vorstufe des Rating (Basel II) Produktivitätsvergleiche: Benchmarking in der Zuliefer-Industrie Benchmarking von Gießereien sowie im Werkzeug - und Formenbau Praxisworkshops zum Thema Benchmarking und Rating für den Mittelstand Benchmarking für den Mittelstand Benchmarking bietet durch die Integration vorhandener Managementmethoden und durch deren konsequenten Einsatz optimale Eigenschaften für die Bewertung von Prozessen oder Unternehmen zur Identifizierung von Best Practices. Durch die neuen Anforderungen der Banken an die Kreditvergabe (Basel II) für den Mittelstand, werden Unternehmen zukünftig nicht auf Branchenvergleiche oder Gesamtbewertungen einzelner Prozesse oder der gesamten Organisation verzichten können. Die Durchführung eines ganzheitlichen Benchmarking für mittelständische Unternehmen ist dabei - als Vorstufe eines Rating - ein probates Instrument. Zusätzlich bietet ein ganzheitliches Benchmarking den Unternehmen schon im Vorfeld eines Rating die Möglichkeit, qualitative und quantitative Bewertungen vorzunehmen, um anhand eines Stärken-Schwächen-Profils ungenutzte Potenziale zu erkennen. Benchmarking ist heute Bestandteil von verschiedensten Qualitätsmanagementsystemen. Eine Re-/Zertifizierung nach QS 9000 und VDA 6.1 empfiehlt die Absolvierung eines Benchmarking im Unternehmen. Selbstverständlich tragen die Ergebnisse des Benchmarking - die Best Practices – vor allem zur Verbesserung von Prozessen und Abläufen in den Unternehmen bei. Als essentiell sind jedoch die aus dem Benchmarking hervorgehende Zielsetzung, die Umsetzungspläne und der damit einhergehende KVP in dem jeweiligen Unternehmen zu sehen. Benchmarking ist damit nicht nur ein Managementinstrument für Produkt- oder Prozessveränderungen, es ist primär Motor für Veränderungen und auch treibende Kraft für Innovationen im Unternehmen. Bei Interesse kontaktieren Sie uns bitte direkt oder informieren Sie sich über das Programm auf unserer Homepage http://www.benchmarking.fraunhofer.de.

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Informationszentrum Benchmarking (IZB)
am Fraunhofer IPK Berlin
Bereich Unternehmensmanagement
z. Hd. Herr Mario Görmer
Pascalstrasse 8-9
10587 Berlin
Tel.: 030/3 90 06-1 68
Fax: 030/3 93 25 03