Fraunhofer IPK

Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik

Pläne für das Werner-von-Siemens Centre for Industry and Science vorgestellt

Von links nach rechts: Prof. Kelbassa (Siemens), Prof. Thomsen (TU Berlin), Steffen Krach (Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung), Prof. Panne (BAM), Prof. Uhlmann (Fraunhofer IPK). Alle Fotos: © Siemens

Unter dem Motto „Let’s Talk Innovation“ fiel am 27. Juni 2019 der offizielle Startschuss für die Kooperation von 26 Forschungsinstitutionen zum Aufbau des Werner-von-Siemens Centre for Industry and Science. Bei der Veranstaltung in der eindrucksvollen Siemens-Mosaikhalle in Berlin gaben Vertreter der vier größten Partner TU Berlin, Fraunhofer-Gesellschaft, Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung sowie Siemens erste Einblicke in die Pläne für die Institution, die als Forschungsarm des Siemensstadt-Projekts die Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Industrie bildet. Der Berliner Senat, der das Projekt von Beginn an unterstützt, war unter anderem durch den Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung Steffen Krach vertreten.

Fraunhofer IPK-Leiter Prof. Dr. Dr. Eckart Uhlmann erläuterte bei einer Podiumsdiskussion die Rolle der Fraunhofer-Gesellschaft im Werner-von-Siemens Centre for Industry and Science. Als Einrichtung der anwendungsorientierten Forschung ist sie das Bindeglied zwischen der Grundlagenforschung und dem Endanwender und bringt mit ihren vier Berliner Fraunhofer-Instituten FOKUS, HHI, IPK und IZM vor allem Kompetenzen in den Technologiebereichen Digitalisierung und Additive Manufacturing in das Centre ein. Wie gelungene Kooperationen zwischen Grundlagen- und anwendungsorientierter Forschung sowie Endanwendern aussehen, erörterte Prof. Uhlmann anhand des reichhaltigen Erfahrungsschatzes des Fraunhofer IPK, zum Beispiel im Bereich Maintenance, Repair and Overhaul.

Weitere Informationen zur neuen Siemensstadt sowie zum Werner-von-Siemens Centre for Industry and Science finden Sie hier.