Fraunhofer IPK

Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik

FLUID-WIN - Finance, Logistic and Production Integration Domain by Web-based Interaction Network

FLUID_WIN
Auftraggeber: European Commission
INFORMATION SOCIETY TECHNOLOGIES (IST)
Strategic Objective 2.4.13 'Strengthening the Integration of the ICT research effort in an Enlarged Europe'
Project ID 027 083)
Projektpartner: Joinet (I), Régens Informatikai Reszvenytarsasag (HU), AcrossLimits Ltd. (MT), Lombardini S.R.L. (I), TS Motory (SK), Fundacion Labein (ES), Technicka Univerzita V Kosciach (SK), MB Air Systems Limited (UK), Tecnicas de Calentamiento SA (ES), ITW Metalflex Druzba Za Proizvodnjo Delov ZA Gospodinjske (SI)
Laufzeit: 34 Monate
Inhalt: Ziel des Projekts FLUID-WIN (www.fluid-win.de) war, europaweit bereits vorhandenes Business-to-Business (B2B)-Netzwerke bei der Integration von Finanz- und Logistikdienstleistungen in-formationstechnisch zu unterstützen. Dafür entwickelte das Fraunhofer IPK gemeinsam mit Partnern aus Italien, Ungarn, der Slowakei, Slowenien, Malta, Spanien und Großbritannien eine Plattform, die einen reibungslosen Datentransfer und damit effiziente Geschäftsprozesse innerhalb von Unternehmensnetzwerken gewährleistet.
Obwohl heute bereits effiziente Business-to-Business (B2B)-Modelle für Lieferantenbeziehungen existieren, besteht die große Herausforderung darin, mit Hilfe von Application Service Provider (ASP)-Technologien Finanz- und Logistikdienstleistungen in ein bestehendes Unternehmensnetzwerk als Ganzes, und nicht bei jedem Netzwerkmitglied einzeln, zu integrieren. Gemeinsam mit den Projektpartnern entwickelte Wissenschaftler am Fraunhofer IPK deshalb eine neue »Business to B2B«-Plattform, kurz »B2(B2B)«, die zwischen Produzenten und Dienstleistern innerhalb eines Unternehmensnetzwerks vermittelt. So werden die zahlreichen einzelnen Schnittstellen zwischen den Unternehmen obsolet und der Zugang für neue Netzwerkmitglieder wird erleichtert. Sie müssen nicht mehr mehrere Schnittstellen zu den jeweils anvisierten Kooperationspartnern erstellen, sondern nur noch eine Schnittstelle zur B2(B2B)-Plattform.
Um bei diesem technologiebasierten Ansatz die Bedürfnisse der Unternehmen, insbesondere auch der kleinen und mittel-ständischen Unternehmen, zu berücksichtigen, wurden in einer Feldstudie die aktuellen Geschäftsprozesse von produzierenden und dienstleistenden Unternehmen europaweit analysiert. Daraus wurden Potenziale, aber auch Hindernisse bei der Einführung des neuen B2(B2B)-Modells abgeleitet.
Beitrag in FUTUR 1-2007