Fraunhofer IPK

Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik

Hartstoffschichten auf Zerspanwerkzeugen

Die spanende Bearbeitung von Werkstoffen setzt voraus, dass deutlich härtere Schneidstoffe verfügbar sind. In diesem Zusammenhang sind Hartstoffbeschichtungen auf Zerspanwerkzeugen nicht nur von großer wissenschaftlicher und technischer Bedeutung, sondern ermöglichen auch erhebliche wirtschaftliche und ökologische Fortschritte. Der Großteil heutiger Zerspanoperationen wird mit herkömmlichen WC-Hartmetallwerkzeugen mit Co-Bindephase und Ti-basierter Beschichtung durchgeführt. Für die Bearbeitung von Hochleistungswerkstoffen, wie z. B. Ni-Basis-Legierungen im Turbinenbau, Aluminium-Silicium-Legierungen und Metallmatrix-Verbundwerkstoffe im Fahrzeugbau oder gehärtete Stähle im Formenbau, sind diese Werkzeuge jedoch aus wirtschaftlichen Gründen wenig geeignet. Ein wesentlicher Lösungsansatz zur Steigerung der Leistungsfähigkeit von Zerspanwerkzeugen besteht in der Weiterentwicklung und Optimierung der Substrat-Schicht-Systeme.

Unser Angebot

  • Entwicklung und Optimierung der Hartstoffbeschichtungen für Zerspanungswerkzeuge
  • kundenspezifisch abgestimmte Versuchsreihen
  • Beratung zur Verfahrensauswahl, Parametereinstellung und Qualitätssicherung

Anwendungen

  • Einsatzverhalten von beschichteten Werkzeugen
  • Bereitstellung leistungsstarker Werkzeuge zur Erzeugung qualitativ hochwertiger Bauteile unter ökologischen Aspekten

Technische Ausstattung