Fraunhofer IPK

Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik

Reinigen mit komprimiertem Kohlendioxid

Die meisten Zwischenprodukte und Bauteile aus industrieller Fertigung müssen vor der Weiterverarbeitung oder dem Verkauf von Produktionsrückständen gereinigt werden. Zur Reinigung werden heute vorwiegend nasschemische und wässrige Verfahren eingesetzt. Ein alternatives Reinigungsmittel stellt komprimiertes (flüssiges bzw. überkritisches) Kohlendioxid dar. Flüssiges und überkritisches Kohlendioxid zeigt gute Lösungseigenschaften für Fette und Öle und ist aufgrund seiner niedrigen Viskosität und geringen Grenzflächenspannung besonders für die Reinigung von Schüttgütern und komplexen Einzelbauteilen mit Hohlräumen geeignet. Im großtechnischen Einsatz wird überkritisches CO2 bereits seit Jahren in der Naturstoffextraktion wie zum Beispiel bei der Entkoffeinierung von Kaffee eingesetzt. Da das Reinigungsmedium Kohlendioxid bei Umgebungsbedingungen direkt in den gasförmigen Zustand übergeht, hinterlässt es im Gegensatz zu herkömmlichen Medien keine Reinigungsmittelrückstände. Eine aufwendige und kostenintensive Trocknung des Reinigungsguts entfällt. Anders als viele chemische Reinigungsmittel ist es zudem umweltneutral.

Unser Angebot

  • Unterstützung bei der Auswahl eines bedarfsgerechten Reinigungsverfahrens
  • Integration des Verfahrens in bestehende Fertigungsabläufe
  • Durchführung von Machbarkeitsuntersuchungen
  • Parameter- und Anlagenoptimierungen
  • gemeinsame Neuentwicklungen

Anwendungen

  • Reinigung mit flüssigem und überkritischem CO2
  • integrale Teilereinigung mit flüssigem CO2
  • Reinigung von Funktionsflächen

Download und Ansprechpartner

Weitere Informationen zu Reinigungs- und Strahlverfahren