Fraunhofer IPK
Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik
Lichtbogenschweißen
Ob dünnste oder dickste Bleche – technologische Innovationen im Bereich Lichtbogenschweißen ermöglichen gänzlich neue Einsatzgebiete für ein altbekanntes Verfahren.
Stahl-, Container- und Apparatebau sind ebenso auf das Lichtbogenschweißen angewiesen, wie die moderne Offshore-Technik. Charakteristisch für das Verfahren ist der Lichtbogen zwischen abschmelzender Elektrode und Werkstück. Gemeinsam mit den Ansprüchen der Industrie hat sich auch das Verfahren ständig weiterentwickelt – und erobert dabei immer neue Einsatzgebiete.
Ein entscheidender Trend ist das Schweißen besonders dünner Bleche, ein bislang als instabil geltender Leistungsbereich. Ein Absenken der Streckenenergie macht es möglich. Für die Verarbeitung von Dickblechen hingegen besteht ein vielversprechender Ansatz darin, die Energie des Lichtbogens zu bündeln. Die Folge ist ein gutes Einbrandverhalten durch den hohen Plasmadruck.
Analysen des Werkstoffübergangs im Schweißprozess sind ein weiteres zentrales Forschungsfeld der Experten am Fraunhofer IPK mit großer Relevanz für die fertigende Industrie. Untersuchungen zu Prozessführung und deren Auswirkungen auf die Metallurgie wärmeempfindlicher Werkstoffe helfen dabei, die perfekten Fertigungsparameter für die Produkte unserer Kunden zu ermitteln.



Prof. Dr.-Ing. Michael Rethmeier
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