Fraunhofer IPK

Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik

Laser-Pulver-Auftragschweißen

Eine feine Schicht Werkstoffpulver per Laser aufgeschweißt verleiht herkömmlichen Bauteilen eine enorme Widerstandskraft und ist auch für MRO-Maßnahmen attraktiv.

Der technologische Fortschritt verlangt Bauteilen eine enorme Belastbarkeit ab: Hohe Temperaturen, gewaltiger Druck und permanente Reibung sind in modernen Produkten die Regel. Bisherige Werkstückeigenschaften halten dem nicht stand. Die Lösung lautet: Laser-Pulver-Auftragschweißen, eine Kernkompetenz am Fraunhofer IPK. Mittels spezieller Beschichtungen lassen sich selbst klassische Produkte in High Tech verwandeln.

Bei dem Verfahren wird ein pulverförmiger Zusatzwerkstoff auf ein vorhandenes Bauteil aufgeschweißt. Dadurch werden die Werkstückeigenschaften gezielt den neuen Anforderungen angepasst, ohne das Werkstück vollständig neu entwickeln zu müssen. Die widerstandsfähige Außenschicht steigert die Lebensdauer des Produktes erheblich und ist ein wichtiger Faktor in der nachhaltigen Produktion.

Auch Reparieren statt Austauschen wird dank Laser-Pulver-Auftragschweißen rentabel. Verschlissene Bauteile können mit dem Verfahren zeitsparend und ressourcenschonend erneuert werden. Ein derart überarbeitetes Bauteil steht einem neuen in nichts nach und ist etwa bei Turbinenschaufeln äußerst wirtschaftlich.