Fraunhofer IPK

Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik

Projekte Automatisierungstechnik

Laufende Projekte des Geschäftsfeldes Automatisierungstechnik:

Automatisierungstechnik | ST

ADIS: Videoanalyse-Tool ­erkennt Gefahrensituationen

Wie kann verhindert werden, dass Menschen auf Bahnhöfen, in Bussen oder Zügen Opfer von Gewalt werden?[mehr]

Automatisierungstechnik | ST

Assistenzbasierte virtuelle Rekonstruktion von kulturellem Erbe

Auf Papier gespeichertes Wissen, Verträge, Akten oder Kunst können verloren gehen, wenn Papier vorsätzlich oder versehentlich zerrissen bzw. zerstört wird. Mehrdimensionale Kulturgüter sind ebenfalls durch Verfall bedroht. Eine Zusammensetzung – sofern überhaupt möglich – erfordert großen Zeit- und Personalaufwand, abhängig vom Zerstörungsgrad. Ist der Aufwand zu hoch, gelten Kulturgüter bislang als unwiderruflich beschädigt und die Informationen auf den Dokumenten als verloren. Hierbei kann die automatisierte virtuelle Rekonstruktion als sehr vielseitiges Werkzeug, behilflich sein. Um die Technologie noch effizienter zur Erhaltung und Wiederherstellung kulturell und gesamtgesellschaftlich relevanter Dokumente und Objekte einsetzen zu können, entwi­ckeln die Wissenschaftler des Fraunhofer IPK assistenzbasierte Rekonstruktionssysteme, die das Wissen von Experten im Rekonstruktionsprozess nutzen und die physische Rekonstruktion von Kulturgütern ermöglichen. [mehr]

Automatisierungstechnik | ST

Automatisierte virtuelle Rekonstruktion der zerrissenen Stasi-Akten

Die von dem Ministerium für Staatssicherheit (MfS) der DDR 1989 vorvernichteten, d.h. per Hand zerrissenen, Unterlagen der Stasi wurden nach dem Fall der Mauer in ca. 15 500 Säcken gesichert. Diese etwa 600 Mio. Schnipsel versuchte der BStU im Sinne historisch-gesellschaftlicher Aufarbeitung manuell wiederherzustellen. Das Fraunhofer IPK hatte die Idee, ein System zu entwickeln, das zerrissene Stasi-Akten automatisiert virtuell rekonstruiert. Diese Initiative führte zum sog. „Stasi-Schnipsel-Projekt“, bei dem die zeitaufwändige und teils unmögliche manuelle Zusammensetzung durch das automatisierte System des Fraunhofer IPK ersetzt wurde.[mehr]

Automatisierungstechnik | PAR

CareJack

Oberkörperorthese zur Entlastung des Pflegepersonals[mehr]

Automatisierungstechnik | ST

desCRY

Software für die Fahndung nach Kinderpornographie[mehr]

Automatisierungstechnik | ST

InREAKT

Integrierte Hilfe-Reaktionsketten zur Erhöhung der Sicherheit des ÖPNV[mehr]

Automatisierungstechnik

Optische Glasprüfung

Qualitätssicherung von pharmazeutischem und technischem Glasrohr durch automatische optische Vollkontrolle[mehr]

Automatisierungstechnik | ST

Projekt Historisches Archiv der Stadt Köln

Am 3. März 2009, als das sechsstöckige Archivgebäude des Historischen Archivs der Stadt Köln zusammen mit zwei Nachbargebäuden einstürzte, entstand ein erheblicher kultureller Verlust. Tausend Jahre Kulturgeschichte lagen in Trümmern, etwa 90 Prozent des Archivguts wurde verschüttet. Das Stadtarchiv Köln beherbergte zum Zeitpunkt des Einsturzes als größtes deutsches Kommunalarchiv unzählige, bis zu über 1.000 Jahre alte Dokumente, darunter historisch besonders wertvolle Urkunden, Ratsprotokolle und Handschriften.[mehr]

Automatisierungstechnik | ST

Rekonstruktion geschredderter Dokumente

Mit dem am Fraunhofer IPK entwickelten System zur automatisierten virtuellen Rekonstruktion können nicht nur digitale Abbilder der Fragmente zerrissener und be­schädigter Dokumente computerunterstützt zusammengesetzt werden, sondern auch von Aktenvernichtern zerstörte Dokumente wiederhergestellt bzw. lesbar gemacht werden. Solch geschredderte Dokumente bestehen nur noch aus nahezu identischen Schnipseln, sodass eine händische Rekonstruktion kaum möglich ist und mit einem hohen Zeitaufwand einhergeht.[mehr]

Automatisierungstechnik | ST

Secure Mobile Identity

Sicher, flexibel und benutzerfreundlich auf Unternehmensdaten zugreifen[mehr]

Automatisierungstechnik | ST

TRAFFIIC – Traffic analysis for incriminating image content

Im Projekt „desCRY“*, wurden das erste Mal gezielt Algorithmen entwickelt um Bilder, die einen sexuellen Missbrauch von Kindern zeigen, zu erkennen. Zusammen mit dem Projektpartner SEC Technologies, wurden aufbauend auf den Erkenntnissen aus dem Projekt, dessen Kernmethoden für ein neues Anwendungsfeld weiterentwickelt und um neue Ansätze erweitert. Anstelle von physischen Datenträgern werden in diesem Projekt auch Netzwerkquellen adressiert und bewertet, da Bilder, die einen sexuellen Missbrauch von Kindern zeigen, vermehrt über Computernetze ausgetauscht werden. Dazu werden verschiedenste Informationsquellen genutzt und ausgewertet. Im Gegensatz zu Hash-basierten Ansätzen werden im Rahmen des Projektes generalisierende Klassifikatoren trainiert, welche im Stande sind auch unbekanntes Bildmaterial zu bewerten. [mehr]